Weihnachten 2016 - Einstimmung auf das Weihnachtsfest am Rathaus und beim Kurrendenblasen

Traditionell spielte der Evangelischen Posaunenchor Leutershausen an Heiligabend gemeisam mit Andreas Well am Glockenspiel weihnachtliche Weisen vor dem Rathaus in Hirschberg. Trotz des feuchten Wetters war der Posaunenchor mit an die 40 Bläserinnen und Bläsern fast vollzählig vertreten und erfreute die zahlreich erschienenen Besucher. Bürgermeister Manuel Just und Pfarrerin Tanja Schmidt überbrachten Weihnachtsgrüße an die Gemeinde und wünschten ein fröhliches und friedvolles Weinhachtsfest.

Anschließend zogen die Musiker in gewohnter Manier mit Trompeten, Posaunen und Tuben durch Leutershausen und stimmten die Anwohner beim Kurrendenblasen an verschiedenen Plätzen im Ort auf das Weihnachtsfest ein. 

Am 1. Weihnachtsfeiertag begleitete der Posaunenchor dann den festlichen Gottesdienst in der Kirche.

Herzlichen Dank an alle, die uns unterwegs zum Einkehren eingeladen oder mit Spenden unterstützt haben!

Der Posaunenchor beim Kurrendenblasen unterwegs in Leutershausen:

Ausflug ins Ahrtal

 

Ausflug ins Ahrtal
22./23. Oktober 2016

 

Der Ausflug des evangelischen Posaunenchores Leutershausen hatte diesmal das Ahrtal zum Ziel. Abfahrt war zeitig am Samstagmorgen in Leutershausen. Nach einem kleinen Sektumtrunk im Bus wurde gegen 10:00 eine Autobahnraststätte angesteuert zum Posaunenchorfrühstück. Wie immer war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, mit warmem Fleischkäse, hausgemachtem Kochkäse, Laugenstangen, selbstgebackenem Kuchen und mehr.

Leider fing es dann zu regnen an und die Führung in Ahrweiler begann zunächst unter Regenschirmen. Dennoch konnte man einen guten Eindruck von der hübschen historischen Altstadt bekommen, eingerahmt von einer alten Stadtmauer, mit idyllischen Fachwerkhäusern und hübschen kleinen Gassen. Und Petrus hatte auch bald ein Einsehen und schickte wieder Sonnenstrahlen. Nach einem kurzen Imbiss am Bus gab es anschließend Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust weiter zu erkunden oder gemütlich in einem der zahlreichen Cafés einzukehren.

 Am Nachmittag stand eine Kostümführung in der Römervilla am Rande der Stadt auf dem Programm. Bei Arbeiten am Ausbau der Bundesstraße waren sehr gut erhaltene Reste eines römischen Herrenhauses entdeckt worden. Da das Mauerwerk bis zur Fensterhöhe reicht, teilweise mit noch erhaltenen Fresken, kann der Besucher durch römische Räume gehen und so das Leben in einem römischen Haus gut nachvollziehen. Der Posaunenchor ließ es sich nicht nehmen, sich von der „Hausherrin“ bzw. dem „Sklaven“ persönlich durch die alten Mauern führen zu lassen.

Weiter ging es dann zum Hotel nach Meckenheim. Hier teilte sich die Gruppe dann für den Abend auf. Die einen genossen ein gemütliches Abendessen im Hotelrestaurant, der andere Teil fuhr mit dem Bus nach Altenahr zum dortigen Weinfest. Nach dem Abendessen konnte man dort bei einem Gläschen Wein noch ein imposantes Höhenfeuerwerk von der Burgruine  Are miterleben. Bei der Rückfahrt mit einem ortsansässigen Busfahrer war noch viel Interessantes über die Umgebung zu erfahren.

Nachdem Frühstück am Sonntagmorgen ging es wieder nach Ahrweiler. Der Posaunenchor besuchte Das AhrWeinForum mit Weinbaumuseum und bekam viele interessante Informationen zur Geschichte des Ahrweinbaus. Das Ahrtal ist bekannt für seine Spätburgunder-Rotweine. 

Hier, rund 25 km südlich von Bonn, befindet sich auch der ehemalige Regierungsbunker. Im Ernstfall wäre dies der Fluchtort für die Regierenden aus Bonn gewesen. Beim Führung durch den öffentlich zugänglichen Teil konnten sich die Posaunenchörler ein Bild von einer unterirdischen Welt machen, die noch bis vor Kurzem strenger Geheimhaltung unterlag und unternahmen gewissermaßen eine Reise zurück in die Zeit des Kalten Kriegs. 

Nach diesen zahlreichen Eindrücken ging es wieder zurück Richtung Leutershausen. Natürlich wurde auf dem Rückweg nochmal eine Rast eingelegt, um nicht hungrig oder durstig zu Hause anzukommen. 

Großer Dank gilt Walter Scholl für die gelungene Organisation und allen Helfern, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.

 

Konzert

Töne der Hoffnung

So lautete der Titel des Konzerts des Evangelischen Posaunenchores Leutershausen am vergangenen Samstag in der Evangelischen Kirche.

Nachdem das Thema im vergangenen Jahr die Filmmusik war, stand diesmal Musik für Posaunenchöre von zeitgenössischen Komponisten im Vordergrund. Dirigentin Christiane Binz hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. 

Festlich und strahlend eröffnet wurde der Abend mit der „Dorischen Fanfare“ von Simon Langenbach, Jahrgang 1967 und Bezirkskantor im Kirchenbezirk Ladenburg/Weinheim.  Als nächstes brachte der Posaunenchor die Festliche Intrade von Dieter Wendel zu Gehör, bevor anschließen nach einem vom lateinamerikanischen Rhythmus inspirierten Vorspiel die Gemeinde beim Lied „Ich will so lang ich lebe“ zum Mitsingen eingeladen war.

Dass der Posaunenchor auch hervorragende eigene Solisten in seinen Reihen hat, zeigte zunächste Jochen Hauck an der Posaune in einem Stück des französischen Komponisten Alexandre Guillmant aus dem 19. Jahrhundert. Johanna Götz begleitete gekonnt am Klavier.

Nach der lyrischen „Fantasie“ von Werner Petersen (Jahrgang 1965 und Landesposaunenwart in Hamburg – Schleswig-Holstein) waren die Jungbläser an der Reihe. Viel Beifall gab es für die drei Trompeter. Sie zeigten, dass sie im Einzelunterricht sowie in der wöchentlichen Probe in der Gruppe bei Carolin Binz sowohl gelernt haben, ihr Instrument zu bedienen als auch gemeinsam zu musizieren.

Auch ein Blick in die Klassik war mit dabei. Johanna Götz spielte zunächst am Klavier die Invention Nr.13 von Johann Sebastian Bach, bevor der Posaunenchor mit dem Bläserstück „Back to Bach“ zeigte, wie Martin Westphal, Jahrgang 1967, diese Grundlage in zeitgenössische Bläsermusik umsetzte. Nach einer Intrade von Christoph Georgii hatte ein weiterer chorinterner Solist seinen Auftritt. Frieder Schütze an der Trompete begeisterte von der Empore aus das Publikum mit einem „Rondino“ von Allan Street, begleitet am Klavier wieder von Johanna Götz. 

Obmann Jürgen Schmitt bedankte sich bei allen Mitwirkenden für das Engagement und die geleistete Arbeit, die einem solches Konzert immer vorausgeht.

Es folgte ein wunderschönes Vorspiel – „Abendsegen“ - zu dem Gemeindelied Bleib bei mir Herr. Musikalische Anregung hatte Komponist Carsten Klomp dazu bei dem bekannten Abendsegen von Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ gefunden.  

Die facettenreiche musikalische Gestaltung des Evangeliums , wie Walter Pfefferle in seinen Schlussworten treffend sagte, konnte man auch im letzten Stück erleben – Goodymoody – bei denen der Posaunenchor auch körpereigenen Instrumente einsetzte. Das zweistimmige Pfeifen war eines der großen Herausforderungen in den Proben. Natürlich kam der Chor nicht um einen Zugabe herum, zum Abschluss gab es ein gemeinsames Stück mit den Jungbläsern.

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an unser tolles Publikum!

Eröffnung des Blütenwanderweges

Eröffnung des Blütenwanderweges

Die Bergstrasse bot ein wunderschönes Bild. Blühende Bäume so weit das Auge reichte. Nur das Wetter war nicht immer ganz so frühlingshaft. Der April hatte das ganze Wettersprektrum im Gepäck. Zarte Sonnenstrahlen, kurze Schauer und sogar feine Schneeflöckchen. Doch das alles schreckte die Besucher nicht ab, bei der Eröffnung des Blütenwanderweges dabei zu sein.

Auch der Evangelische Posaunenchor Leutershausen war mit von der Partie. Um die Mittagszeit spielten die Bläserinnen und Bläser am 1. Kehrrang einige Stücke und umrahmten die Feier musikalisch.

Konfirmationsgottesdienst

Der nächste Termin ist dann am 1. Mai bei der Konfirmation. Hier werden auch die Jungbläser ihren ersten Auftritt mit dem "großen Chor" haben und gemeinsam den Gottesdienst mitgestalten.

 

 

Posaunenchor nimmt Abschied von Kurt Öhlenschläger

Am 12 März 2016 verstarb Kurt Öhlenschläger, ein Gründungsmitglied des evangelischen Posaunenchores Leutershausen, im Alter von 85 Jahren. Der Posaunenchor begleitete ihn auf seinem letzten Weg und umrahmte die Beerdigungsfeier musikalisch.

Im Jahre 1949 hatte Kirchengemeinderat Nikolaus Kanzler die Jugend der Kirchengemeinde aufgerufen, mit ihm einen Posaunenchor in Leutershausen aufzubauen. Neben ihm als Gründer waren damals Karl Grether, Kurt Öhlenschläger und Heinz Schulz die Gründungsmitglieder. Auch nach seinem Umzug nach Weinheim war Kurt Öhlenschläger dem Posaunenchor stets eng verbunden. Wir sprechen seiner Familie unsere aufrichtige Anteilnahme aus.