Generalversammlung 2017

Die Aktivitäten des Posaunenchores 2017 alljährliche Chorversammlung am Donnerstag, den 12.01.2015. Obmann Jürgen Schmitt begrüßte die Bläserinnen und Bläser und gab einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr. Er bedankte sich nochmal bei Richard Weber für die Organisation der Maiwanderung. Im Juni fand das Konzert in der Kirche statt. Das Straßenfest war trotz der Fußball-WM noch einigermaßen gut gelaufen. Im Oktober war der Posaunenchor unterwegs Ahrtal, bestens organisiert von Walter Scholl. Vor Weihnachten hatte der Chor wie jedes Jahr viele Termine. Als Ausblick auf 2017 wies er darauf hin, dass der eigentlich im Februar vorgesehene Ehrungsgottesdienst wird verschoben, da nicht alle zu ehrenden anwesend sein können. Im Juli, zwei Wochen nach dem Straßenfest,  soll ein  Benefizkonzert des „Mannemer Blech“ stattfinden, bei dem der Posaunenchor sich um die Bewirtung kümmern wird. Im Oktober wird in der Sporthalle in Großsachsen ein großer Reformationsgottesdienst stattfinden, für die vier Kirchengemeinden Leutershausen, Groß-, Hohen- und Lützelsachesen. Auch Sportabzeichen und Maiwanderung sind wieder geplant.  

 Schriftführer Richard Weber konnte in seinem Bericht für das vergangene Jahr 85 Proben und bläserische Einsätze bei Gottesdiensten, Geburtstagsständchen, Konzerten u.ä.  verzeichnen. Darunter auch drei Goldene Hochzeiten und die Hochzeit einer Bläserin. Außerdem gab es noch zwei Vorstandssitzungen, das Straßenfest Anfang Juli, die Skifreizeit, eine Maiwanderung und den Ausflug im Oktober. 

Thomas Riehl dankte den anderen Notenwarten für die Unterstützung. Da die Notenwarte bei den Auftritten mit Noten und Notenständer immer viel zu tragen haben, regte er an, darüber zu diskutieren, inwieweit es möglich wäre, dass die Bläserinnen und Bläser selbst ihre Noten mitnehmen könnten.  

Markus Binz betreut die Jungbläsergruppe inzwischen gemeinsam mit Dirigentin Christiane Binz. Er kümmert sich um das Einblasen und betreut einen Teil der Jungen. Aktuell hat der Chor 8 Jungbläser, von denen 6 bereits im Gruppenunterricht zusammen musizieren. Gerne sind weitere Nachwuchsmusiker willkommen. Es ist geplant, in der Schule in den 3. Und 4. Klassen das Konzept vorzustellen der Jungbläserschule. Insbesondere Posaunen sind gesucht.  

Dirigentin Christiane Binz bedankte sich für die tolle Atmosphäre und dass sie sich immer wohl im Chor fühle. Ein Highlight für sie im vergangenen Jahr war das Konzert, das musikalisch sehr vielfältig war, von Klassik bis Swing, mit eher traurigen und auch sehr und fröhlichen Stücken. Insgesamt ein Konzert mit einer sehr guten Stimmung, das ihr in guter Erinnerung ist. Für das neue Jahr wünschte sie sich etwas mehr Probendisziplin, insbesondere Ruhe in den anderen Stimmen, wenn sie mit einer Stimme probt, und mehr gegenseitiges Zuhören. Auch auf den Einsatz von Bleistiften wies sie hin. Sie bedankte sich beim Vorstand für die gute Zusammenarbeit und bei Gerhard Hauck für die zuverlässige Vertretung bei ihren Abwesenheiten.  

Im Bericht der Obmänner wies Jochen Hauck darauf hin, dass der Aufbau für das Strassenfest ohne das große Dach wesentlich einfacher war und man das so beibehalten solle. Auch die Mittagspause wurde positiv erwähnt. Die Skifreizeit im Januar war ein schönes Ereignis, eventuell wird der Termin im nächsten Jahr im März, vor Ostern sein. 

Der Gesamtvorstand wurde einstimmig entlastet. 

Bei den Wahlen gab es wenige Veränderungen. Neu bzw. wieder gewählt wurden: Jürgen Schmitt als erster Obmann, Sigrid Rathai als Stellvertretend r Schriftführer, Julius Binz und Mathias Bühler als Notenwarte und Christoph Kiefer sowie Carolin Binz als Jugendvertreter. 

Unter Punkt „Verschiedenes“ stand zunächst die Ehrung für fleißigen Probenbesuch auf dem Programm. Als  Spitzenreiter seit Jahren wurde unser Notenwart Thomas Riehl ausgezeichnet. Er hatte kein einziges Mal gefehlt.  Nur wenig mehr Fehltage gab es bei Julius Binz (2), Walter Scholl (4), Christiane und Markus Binz sowie Sigrid Rathai (8). 

Neben dem großen Reformationsgottesdienst wird wieder ein Konzert auf dem Programm stehen, Details folgen. Der nächste Ausflug ist nach Köln geplant.

 

Skifreizeit in Kössen und Kitzbühel

In der ersten Januarwoche fuhren die Skifahrer des evangelischen Posaunenchores Leutershausen nach Tirol zur alljährlichen Skifreizeit. Nachdem in den Tagen zuvor die weißen, beschneiten Pisten noch zwischen grünen Wiesen lagen, war noch rechtzeitig der Wintereinbruch gekommen und hatte reichlich Schnee mitgebracht.

Die Unterkunft war wie im letzten Jahr der Auerhof im Tiroler Ort Kössen in der Region Kaiserwinkl, zwischen den Chiemgauer Alpen und dem Kaisergebirge. Währen ein Teil der Gruppe in Kössen blieb und dort die Skischule oder die dortigen Pisten und Loipen nutzte, fuhren die anderen nach Kitzbühel. Dort bezwangen die Skifahrer die berühmte Abfahrt „Streif“ mit der Hausbergkante, waren aber auch auf zahlreichen anderen Abfahrten des großen Skigebietes unterwegs.  

Die „sibirische Eispeitsche“ hatte auch Tirol im Griff. Temperaturen von zeitweise - 18 Grad machten Skifahrern und Autos zu schaffen und sorgten für kalte Füße und Hände. Doch die Posaunenchörler ließen sich die gute Laune und den Spaß nicht verderben. Mit entsprechender Kleidung, dem einen oder anderen überbrückten Auto und ab und zu einer Aufwärmpause fuhr man auf tollen Pisten mit schönem Schnee.  Das Skifahren in der Gruppe war wieder ein tolles Erlebnis und machte allen viel Spaß. Auch unserem Gast aus Chile Juan-Pablo, der gerade für acht Wochen bei Familie Binz als Austauschschüler weilt. 

Abends wurde in der großen Küche für die hungrigen Sportler gemeinsam gekocht und anschließend zusammen gegessen, gespült, gesprochen und gespielt. Lore und Gerhard hatten außerdem wieder eine tolle Weinprobe vorbereitet. Das Motto war diesmal rund um die neuen deutschen Weinhoheiten und aus dem Gebiet der aktuellen Königin und ihrer Prinzessinen gab es jeweils ein Wein und eine passende Spezialität zu verkosten. 

Durch eine winterliche Landschaft fuhren alle am Sonntag froh, gesund und munter wieder nach Hause.  

Vielen Dank an die Organisatoren für eine rundum gelungene Skifreizeit !

Weihnachten 2016 - Einstimmung auf das Weihnachtsfest am Rathaus und beim Kurrendenblasen

Traditionell spielte der Evangelischen Posaunenchor Leutershausen an Heiligabend gemeisam mit Andreas Well am Glockenspiel weihnachtliche Weisen vor dem Rathaus in Hirschberg. Trotz des feuchten Wetters war der Posaunenchor mit an die 40 Bläserinnen und Bläsern fast vollzählig vertreten und erfreute die zahlreich erschienenen Besucher. Bürgermeister Manuel Just und Pfarrerin Tanja Schmidt überbrachten Weihnachtsgrüße an die Gemeinde und wünschten ein fröhliches und friedvolles Weinhachtsfest.

Anschließend zogen die Musiker in gewohnter Manier mit Trompeten, Posaunen und Tuben durch Leutershausen und stimmten die Anwohner beim Kurrendenblasen an verschiedenen Plätzen im Ort auf das Weihnachtsfest ein. 

Am 1. Weihnachtsfeiertag begleitete der Posaunenchor dann den festlichen Gottesdienst in der Kirche.

Herzlichen Dank an alle, die uns unterwegs zum Einkehren eingeladen oder mit Spenden unterstützt haben!

Der Posaunenchor beim Kurrendenblasen unterwegs in Leutershausen:

Ausflug ins Ahrtal

 

Ausflug ins Ahrtal
22./23. Oktober 2016

 

Der Ausflug des evangelischen Posaunenchores Leutershausen hatte diesmal das Ahrtal zum Ziel. Abfahrt war zeitig am Samstagmorgen in Leutershausen. Nach einem kleinen Sektumtrunk im Bus wurde gegen 10:00 eine Autobahnraststätte angesteuert zum Posaunenchorfrühstück. Wie immer war für das leibliche Wohl bestens gesorgt, mit warmem Fleischkäse, hausgemachtem Kochkäse, Laugenstangen, selbstgebackenem Kuchen und mehr.

Leider fing es dann zu regnen an und die Führung in Ahrweiler begann zunächst unter Regenschirmen. Dennoch konnte man einen guten Eindruck von der hübschen historischen Altstadt bekommen, eingerahmt von einer alten Stadtmauer, mit idyllischen Fachwerkhäusern und hübschen kleinen Gassen. Und Petrus hatte auch bald ein Einsehen und schickte wieder Sonnenstrahlen. Nach einem kurzen Imbiss am Bus gab es anschließend Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust weiter zu erkunden oder gemütlich in einem der zahlreichen Cafés einzukehren.

 Am Nachmittag stand eine Kostümführung in der Römervilla am Rande der Stadt auf dem Programm. Bei Arbeiten am Ausbau der Bundesstraße waren sehr gut erhaltene Reste eines römischen Herrenhauses entdeckt worden. Da das Mauerwerk bis zur Fensterhöhe reicht, teilweise mit noch erhaltenen Fresken, kann der Besucher durch römische Räume gehen und so das Leben in einem römischen Haus gut nachvollziehen. Der Posaunenchor ließ es sich nicht nehmen, sich von der „Hausherrin“ bzw. dem „Sklaven“ persönlich durch die alten Mauern führen zu lassen.

Weiter ging es dann zum Hotel nach Meckenheim. Hier teilte sich die Gruppe dann für den Abend auf. Die einen genossen ein gemütliches Abendessen im Hotelrestaurant, der andere Teil fuhr mit dem Bus nach Altenahr zum dortigen Weinfest. Nach dem Abendessen konnte man dort bei einem Gläschen Wein noch ein imposantes Höhenfeuerwerk von der Burgruine  Are miterleben. Bei der Rückfahrt mit einem ortsansässigen Busfahrer war noch viel Interessantes über die Umgebung zu erfahren.

Nachdem Frühstück am Sonntagmorgen ging es wieder nach Ahrweiler. Der Posaunenchor besuchte Das AhrWeinForum mit Weinbaumuseum und bekam viele interessante Informationen zur Geschichte des Ahrweinbaus. Das Ahrtal ist bekannt für seine Spätburgunder-Rotweine. 

Hier, rund 25 km südlich von Bonn, befindet sich auch der ehemalige Regierungsbunker. Im Ernstfall wäre dies der Fluchtort für die Regierenden aus Bonn gewesen. Beim Führung durch den öffentlich zugänglichen Teil konnten sich die Posaunenchörler ein Bild von einer unterirdischen Welt machen, die noch bis vor Kurzem strenger Geheimhaltung unterlag und unternahmen gewissermaßen eine Reise zurück in die Zeit des Kalten Kriegs. 

Nach diesen zahlreichen Eindrücken ging es wieder zurück Richtung Leutershausen. Natürlich wurde auf dem Rückweg nochmal eine Rast eingelegt, um nicht hungrig oder durstig zu Hause anzukommen. 

Großer Dank gilt Walter Scholl für die gelungene Organisation und allen Helfern, die für das leibliche Wohl gesorgt haben.

 

Konzert

Töne der Hoffnung

So lautete der Titel des Konzerts des Evangelischen Posaunenchores Leutershausen am vergangenen Samstag in der Evangelischen Kirche.

Nachdem das Thema im vergangenen Jahr die Filmmusik war, stand diesmal Musik für Posaunenchöre von zeitgenössischen Komponisten im Vordergrund. Dirigentin Christiane Binz hatte ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. 

Festlich und strahlend eröffnet wurde der Abend mit der „Dorischen Fanfare“ von Simon Langenbach, Jahrgang 1967 und Bezirkskantor im Kirchenbezirk Ladenburg/Weinheim.  Als nächstes brachte der Posaunenchor die Festliche Intrade von Dieter Wendel zu Gehör, bevor anschließen nach einem vom lateinamerikanischen Rhythmus inspirierten Vorspiel die Gemeinde beim Lied „Ich will so lang ich lebe“ zum Mitsingen eingeladen war.

Dass der Posaunenchor auch hervorragende eigene Solisten in seinen Reihen hat, zeigte zunächste Jochen Hauck an der Posaune in einem Stück des französischen Komponisten Alexandre Guillmant aus dem 19. Jahrhundert. Johanna Götz begleitete gekonnt am Klavier.

Nach der lyrischen „Fantasie“ von Werner Petersen (Jahrgang 1965 und Landesposaunenwart in Hamburg – Schleswig-Holstein) waren die Jungbläser an der Reihe. Viel Beifall gab es für die drei Trompeter. Sie zeigten, dass sie im Einzelunterricht sowie in der wöchentlichen Probe in der Gruppe bei Carolin Binz sowohl gelernt haben, ihr Instrument zu bedienen als auch gemeinsam zu musizieren.

Auch ein Blick in die Klassik war mit dabei. Johanna Götz spielte zunächst am Klavier die Invention Nr.13 von Johann Sebastian Bach, bevor der Posaunenchor mit dem Bläserstück „Back to Bach“ zeigte, wie Martin Westphal, Jahrgang 1967, diese Grundlage in zeitgenössische Bläsermusik umsetzte. Nach einer Intrade von Christoph Georgii hatte ein weiterer chorinterner Solist seinen Auftritt. Frieder Schütze an der Trompete begeisterte von der Empore aus das Publikum mit einem „Rondino“ von Allan Street, begleitet am Klavier wieder von Johanna Götz. 

Obmann Jürgen Schmitt bedankte sich bei allen Mitwirkenden für das Engagement und die geleistete Arbeit, die einem solches Konzert immer vorausgeht.

Es folgte ein wunderschönes Vorspiel – „Abendsegen“ - zu dem Gemeindelied Bleib bei mir Herr. Musikalische Anregung hatte Komponist Carsten Klomp dazu bei dem bekannten Abendsegen von Engelbert Humperdincks „Hänsel und Gretel“ gefunden.  

Die facettenreiche musikalische Gestaltung des Evangeliums , wie Walter Pfefferle in seinen Schlussworten treffend sagte, konnte man auch im letzten Stück erleben – Goodymoody – bei denen der Posaunenchor auch körpereigenen Instrumente einsetzte. Das zweistimmige Pfeifen war eines der großen Herausforderungen in den Proben. Natürlich kam der Chor nicht um einen Zugabe herum, zum Abschluss gab es ein gemeinsames Stück mit den Jungbläsern.

Herzlichen Dank an dieser Stelle auch an unser tolles Publikum!