Jungbläser Oktober 2015

 Nachwuchstrompeter beim Evangelischen Posaunenchor Leutershausen

 

Die bläserische Ausbildung beim Posaunenchor ruht auf zwei Säulen: dem Einzelunterricht, den die Schüler bei Trompetenlehrer Steffen Mathes erhalten, und dem Ensemblespiel in einer Jungbläsergruppe. Dort musizieren die Bläser gemeinsam, üben das Zusammenspiel und werden nach und nach an den „großen“ Chor herangeführt. 

Im vergangenen Jahr begannen vier Jungs im Alter zwischen 6 und 9 Jahren mit dem Trompetenunterricht. Seit den Sommerferien wird nun zusätzlich donnerstags um 19:00 Uhr gemeinsam mit einem weiteren Schüler im Gemeindehaus geprobt. Carolin Binz hat die Leitung der kleinen Gruppe übernommen. 

Für ihren ersten großen Auftritt beim Martinszug proben die jungen Bläser schon fleißig. Anschließend werden sich die kleinen Musiker auf ihre Auftritte in der Weihnachtszeit vorbereiten.

Jungbläser des Posaunenchores bewegen sich „auf glattem Eis“

Nachdem die Jungbläser des Evangelischen Posaunenchores Leutershausen allein und mit dem „Großen Chor“ in den letzten Monaten viele Auftritte absolviert hatten – z.B. drei Martinszüge, das Konzert im November gemeinsam mit dem Kirchenchor, diverse Termine in der Weihnachtszeit – standen an diesem Sonntag nicht die Musik, sondern Sport und Spaß an erster Stelle.

Gemeinsam ging es zur Eisbahn in Heddesheim und diesmal blieben Trompeten und Posaunen zu Hause. Bei bestem Schlittschuhwetter hatten die Nachwuchsbläser zusammen mit den Jugendvertretern Felix Schütze und Christoph Kiefer einen tollen Nachmittag auf dem Eis. Um anschließend die verbrannten Kalorien wieder hereinzuholen, gab es auf dem Heimweg noch einen Einkehrschwung im netten, kleinen Restaurant mit dem goldenen M.

 

Alle hatten großen Spaß und das wird bestimmt nicht der letzte Ausflug gewesen sein!  

Trompetenunterricht einmal anders

Am 07. 02. lud Trompetenlehrer Steffen Mathes seine Schüler zu einer besonderen Unterrichtseinheit ein – zum Didgeridoo-Workshop.

Das Didgeridoo gilt als traditionelles Musikinstrument der nordaustralischen Aborigines. Dort wird es meist aus einem von Termiten ausgehöhlten Stamm lokaler Eukalyptusarten gefertigt und dient als überwiegend rhythmisch eingesetztes Begleitinstrument für Gesänge und Tänze. Die klangliche und rhythmische Vielfalt entsteht durch Kombinationen aus Zungen-/Mundbewegungen, Atemtechnik und Stimmeffekten, basierend auf einem in der Tonhöhe nur leicht variierten Grundton und überblasenen Tönen.

Auch für Trompeter ist das Spielen auf dem Didgeridoo eine gute Übung. Die im Workshop genutzten Digeridoos bestehen allerdings aus einem herkömmlichen Kunststoffrohr mit einem Aufsatz als Mundstück. Auch hiermit lässt sich der bekannte didgeridoo-typische Klang erzeugen. Die Schüler sowie Chorleiterin Christiane Binz und Obmann Jürgen Schmitt hatten viel Spaß dabei und es waren auch durchaus Talente auszumachen. Jeder Schüler durfte im Anschluss sein Instrument mit nach Hause nehmen. Leider konnten einige Schüler nicht teilnehmen, die dann aber in einer der nächsten Unterrichtsstunden dieses Instrument kennenlernen dürfen.

 

Des Weiteren steht bei den jungen Trompetern auch regelmäßiges Ensemblespiel auf dem Programm. Im Hinblick auf das bevorstehende Konzert des Posaunenchores am 25. April 2015 mit dem Thema Filmmusik üben die Bläser aktuell am Stück „Eye oft the Tiger“ aus dem Film Rocky.